Netzwerk-Initiative "Spirituelle Krisen und Transformation"
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Kundalinierfahrungen


von Rita Weber
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Die Kundalini erwacht 

Da es mir in den ersten Tagen im Krankenhaus oft schwindelig war und ich viel Zeit im Bett verbrachte, wollte ich wenigstens etwas für meine Fitness tun. So fing ich an, intuitiv Übungen zu machen. Noch wusste ich nicht, dass es sich dabei um Yogaübungen handelte. Nach diesen aktiven Übungen setzte ich mich im Schneidersitz hin und machte noch meine Chakren-meditation, bei der ich den Energiefluss nach oben lenkte. Dies praktizierte ich nun zweimal täglich. Nach acht Tagen spürte ich ein Hitze- und Wundgefühl am Damm. In der folgenden Nacht wurde mir im Traum mitgeteilt, dass die Kundalini erwacht. Ich hatte in einem Buch über die Chakren davon gelesen und wusste, dass es sich um eine sehr mächtige Energie handelt, die im ersten Chakra schläft und irgendwann erwachen kann.

Am Abend rief ich Toni an und erzählte ihr von meinem Traum. Sie sagte mir, dass ich davon ja keinem im Krankenhaus etwas erzählen solle. Die Ärzte in unserem Land wüssten noch nichts über diese Energie. Viele Menschen, bei denen diese Energie erwacht ist und die nicht wussten was da mit ihnen geschah, wurden von Ärzten in eine Psychiatrie eingewiesen. Diese Informationen machten mir sehr viel Angst.

Nach unserem Gespräch legte ich den Hörer auf und legte mich bequem auf die Seite. Plötzlich schoss diese mächtige Energie mit einem starken Wärmegefühl in meine Beine und floss dann aufwärts in meine Chakren bis hoch zum Solarplexus und Herzchakra. Dies war von so starken Gefühlen begleitet, dass ich dafür keine Worte finde. Meine Atmung veränderte sich und ein Schwall von sexuellen Gefühlen durchflutete meinen ganzen Körper, so, wie ich es noch nie zuvor erfahren hatte. Ich dachte nur noch: Das darf doch alles nicht wahr sein. Neben mir liegt eine an Asthma erkrankte alte Dame, ich liege am 24-Stunden-EKG und dann erwacht bei mir die Kundalini!

Ich versuchte diese Energie durch meine Atmung zu kontrollieren, was aber kaum möglich war. Meine 5 Sinne wurden so sensibel, dass ich die Blumen, die im Zimmer standen, so stark roch, als wären sie in meiner Nase. Als eine Schwester ins Zimmer kam, sah ich um sie herum ihre Aura. Wenn ich zur Zimmerdecke schaute, konnte ich die Farben meiner Chakren sehen. Auch konnte ich eine kreisende Bewegung in den Chakren beobachten. Wenn das Telefon klingelte, durchdrang mich das Geräusch wie ein Stromschlag. Es tat fürchterlich weh. Mein gesamtes Nervensystem war total überlastet. Ich dachte nur noch daran ,das Krankenhaus zu verlassen. Während der ganzen Nacht durchströmten mich sexuelle Gefühle. Ich spürte, wie die Energie meine Chakren so weit öffneten, dass ich dachte, es zerreißt mich. Bei all dem was ich erlebte, dachte ich immer nur daran, dass mir ja keiner etwas anmerkt. Wäre ich zu Hause gewesen, hätte ich mich auf diesen Prozess einlassen können doch so versuchte ich alles zu unterdrücken und durchlitt fürchterliche Qualen.

Am anderen Morgen war für mich klar: Ich fahre nach Hause! So rief ich meinen Mann an und sagte ihm, er solle mich sofort abholen. Auf eigene Verantwortung verließ ich das Krankenhaus. Den schlimmsten Teil des Tablettenentzugs hatte ich ja hinter mir.

Zuhause konnte ich mich nun besser auf diesen Prozess einlassen. Ich glaube, so viel Angst habe ich noch nie in meinem Leben gefühlt wie in diesen Tagen. Schwindelgefühle, Übelkeit und Angst bestimmten meinen Alltag.

Da mein Emotional- und mein Mentalkörper noch voller Blockaden waren, konnte die Kundalinienergie nicht frei fließen. Sie drückte auf die Blockaden, um diese aufzulösen. Der Reinigungsprozess, in dem ich mich durch die Schwingungsanhebung ja schon befand, wurde um ein Vielfaches beschleunigt. Ich hatte das Gefühl, durch die Hölle zu gehen. Ich stürzte in den nächsten Monaten von einem Zustand in den nächsten. Von jetzt auf gleich brach ich in Tränen aus. Dann kamen Traurigkeit und Angst oder viel Wut hoch. Auch hatte ich oft Schmerzen. Meine Fußsohlen waren manchmal Tage oder Wochen lang orange oder gelb gefärbt, wenn die Energie in einem der Chakren gestaut war.

Wenn die Energie sich zeitweise noch verstärkte, konnte ich auf einmal nicht mehr richtig tief durchatmen. Das kam durch meine Angst, die ich tief in mir vor dieser Energie hatte. Meine Atmung war in solchen Phasen sehr flach. Manchmal hatte ich Angst, ich würde ersticken. Über viele Stunden saß ich dann auf dem Fußboden im Schlafzimmer und versuchte wieder richtig zu atmen. Das Schlimmste war für mich, dass ich niemanden hatte, mit dem ich darüber reden konnte oder der mir hätte helfen können. Ich konnte mit meinen Beschwerden zu keinem Arzt gehen, da die Schulmedizin sich mit diesen Energien noch gar nicht auskennt. Meine Angst war groß, ganz abzustürzen, ja in ein tiefes Loch zu fallen.

In dieser Zeit suchte ich verzweifelt nach einem Lehrer, der auch eine erwachte Kundalini hat, und selber durch diesen Prozess gegangen ist, um mir so durch eigene Erfahrungen hilfreiche Hinweise geben zu können. Immer wenn ich in einer Zeitschrift oder unter Seminarangeboten las, dass jemand Kundalinimeditation oder Kundaliniyoga anbot, rief ich diesen Menschen sofort an, in der Hoffnung hier Hilfe zu finden. Leider war dies nicht so. Keiner von ihnen hatte eigene Erfahrungen auf diesem Gebiet. Ihr Wissen war aus Büchern, die ich mittlerweile auch schon gelesen hatte. Dies löste eine starke Wut in mir aus. Ich sprach dies dann auch an und schilderte, wie es mir ergangen ist. Ich erzählte ihnen, dass bei mir nach wenigen Übungen diese mächtige Kraft erwacht ist und ich seitdem durch die Hölle gehe und nicht weiß, was ich tun kann, um da herauszukommen. Sie sollten sich bewusst werden, was für eine mächtige Energie sie da evtl. wachrufen könnten und was daraus entstehen könnte. Wie wollten sie, da sie keine eigenen Erfahrungen mit dieser Energie hatten, anderen Menschen in ihren Kursen helfen, wenn die Kundalini bei ihnen erwachen würde? Zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie wütend ich auf mich selber war.

Da ich keine Lehrer fand wurde mir klar, dass ich meine eigenen Erfahrungen machen sollte. Ich spürte, dass es wichtig war, die Blockaden aufzulösen, damit die Energie fließen konnte. So besuchte ich in der nächsten Zeit viele Seminare und las viele Bücher, in denen ich Techniken kennen lernte, um meine Blockaden zu erkennen und aufzulösen.

Ich lernte noch mehr auf, meinen geistigen Führer zu vertrauen, der mich immer wieder zum richtigen Zeitpunkt mit dem in Kontakt brachte, was mir half. Das konnte ein Buch, ein Seminar oder auch Menschen sein, die ich bei Seminaren kennen lernte. Viele Freundschaften entstanden. Menschen kamen in mein Leben und verließen es auch wieder, wenn ein Entwicklungsschritt zu Ende war.

Ich erkannte, dass diese Energie eine göttliche Kraft ist. Wenn die Kundalinienergie, die in jedem Menschen ist, erst einmal erwacht ist und aufwärts fließt, gibt es kein zurück mehr. Schritt für Schritt führt sie Dich zum Erwachen, zu Deiner inneren Weisheit und zurück zum göttlichen Ursprung. Dieser Prozess kann über viele Jahre oder sogar über einige Leben gehen.

Hatte bis hierhin mein Ego noch oft die Führung und Kontrolle, so war dies nun vorbei. Diese Energie war so stark, dass es seitdem kaum mehr möglich war, Kontrolle auszuüben. Sei es, dass ich meine Gefühle oder mein Leben kontrollieren wollte, sofort bekam ich starke Beschwerden. Alles, was man je in irgendeinem der vielen Leben unterdrückt hat, holt diese Energie nach und nach ins Bewusstsein um es aufzulösen. Man kann sich diesem Prozess nur noch hingeben und es vertrauensvoll geschehen lassen. Jeder Widerstand und jedes Festhalten an alten begrenzenden Verhaltensmustern bringt Leid und Krankheit Man kann sich auf die Veränderungen, die dann geschehen möchten, nur noch einlassen.

Ich brauchte immer wieder Zeit für mich, um Übungen zu machen und einen sicheren vertrauten "Raum", um meine Gefühle fließen zu lassen.

Mein Mann war mir in dieser Zeit immer eine große Hilfe. Mit soviel Verständnis, Geduld und Liebe begleitete er mich durch meine Auflösungsprozesse. Nicht einmal kam von ihm eine Aussage, dass ihm etwas zuviel würde und das doch nun mal der Prozess zu Ende sein müsse. Ohne Ausnahme war er immer für mich da und gab mir ein Gefühl von Sicherheit während all dieser Ängste, die ich durchmachte. Immer mehr erkannte ich durch ihn, was bedingungslose Liebe ist. Wenn ich ihn manchmal ansprach und fragte, ob ihm das alles mit mir nicht zuviel wird, nahm er mich liebevoll in die Arme und sagte mir, dass er tief in sich spüre, dass es seine Bestimmung sei, mir auf meinem Weg zu helfen.

In dieser Zeit gingen einige Freundschaften zu Ende, die über sehr viele Jahre bestanden. Dies tat mir bei einigen Menschen sehr weh. Ich hatte mich für einen neuen Weg entschieden, mit dem einige Freunde und Bekannte nichts anfangen konnten.

Mit jedem Schritt, den ich auf meinem Weg weiterkam, weil ich dabei alte Verhaltensmuster, die meinen Energiefluss bisher blockiert hatten, losließ, ging es mir wieder besser. Mein Zustand wurde stabiler. Immer wieder dachte ich, der Reinigungsprozess müsste doch nun bald vorbei sein. Aber es ging weiter. Wenn ich mir nicht genügend Zeit für mich nahm, was bei drei Kindern, einem Mann und meiner Teilzeitarbeit manchmal kaum möglich war, ging es mir wieder schlechter. Ich war wieder angespannter und kontrollierter. Die Energie konnte wieder nicht mehr so frei fließen. Es kam zu Energiestaus. Ich hatte manchmal das Gefühl, vor Energie zu platzen. Auch kam ich dann emotional wieder aus meinem Gleichgewicht heraus.

Mit einigen Leuten, die ich kennen gelernt hatte, traf ich mich in einer kleinen Gruppe nun regelmäßig. Wir tauschten uns aus und halfen uns untereinander.

Durch die Anhebung meiner Schwingungen traten zeitweise Begleiterscheinungen auf. Einige davon waren manchmal nicht so angenehm und beeinflussten mein tägliches Leben.

Seit der ersten Anhebung hatte ich das Gefühl, dass die Zeit (ein Tag, Woche oder Jahr) viel schneller vorbeiging. Die Zeit schien sich beschleunigt zu haben. Es waren jedoch die Schwingungen, die sich verändert hatten.

Wenn Angst, die in mir gespeichert war, sich auflöste, spürte ich diese noch einmal. Vorübergehend hatte ich dann Durchfall und Herzklopfen. Immer wieder musste ich viel weinen und wusste nicht warum, ich hatte eigentlich keinen Grund dafür.

Da gerade in der Nacht die Schwingungen oft angehoben wurden, stellten sich Schlafprobleme ein. Immer mal wieder wurde ich wach und konnte dann die nächsten Stunden nicht wieder einschlafen. Mein Traumleben wurde noch bewusster.

Manchmal wurde mir sehr schwindelig, vor allem dann, wenn sich ein Trauma aufzulösen begann. Am Anfang hat mir dies sehr viel Angst gemacht und dadurch wurde alles nur noch schlimmer. Nachdem ich nun aber wusste, dass wieder ein "Brocken" nach oben kam, legte ich mich hin und ließ es geschehen. Ich wusste ja nun, dass das vorbei geht.

Immer wieder hatte ich leichte Gleichgewichtsstörungen. Das kam, wenn ich nicht richtig geerdet war, was jetzt schneller passieren konnte, weil die Schwingungen sich immer mehr erhöhten. In solchen Augenblicken machte ich dann meine Erdungsübung und Sport oder Gartenarbeit.

Zwischendurch konnte ich aufeinmal bestimmte Nahrungsmittel nicht mehr vertragen oder sie schmeckten mir nicht mehr. Ich hatte manchmal am frühen Morgen nur noch Appetit auf Obst. Auch aß ich fast über sechs Jahre gar kein Fleisch mehr. Manche Nahrungsmittel kann ich bis heute nicht mehr vertragen.

Krankheiten jeglicher Art kamen ganz plötzlich und verschwanden meist auch so schnell wieder, außer ich sperrte mich gegen die Veränderungen, die geschehen wollten. Ich vertraute dann auf mein inneres Gespür und horchte nach innen ob ich einen Arzt aufsuchen sollte, um meinen Körper mit Medizin zu unterstützen.

Immer mal wieder kamen Gedanken vom Sterben, ich spürte Angst vor dem Tod. Heute weiß ich, dass diese Gedanken und Gefühle auftauchen, wenn man sich von alten Denk- und Verhaltensmustern trennt. Diese sollten nicht verdrängt werden, es gehört zu diesem Prozess dazu.

Ich bemerkte weiter, dass alle Gefühle intensiver erlebt werden. Wenn ich nun wütend wurde, war dies so stark, dass ich manchmal Angst davor bekam. Oder wenn ich traurig wurde, hatte ich Angst ganz abzustürzen. Aber dies geschah nicht. Ich gewöhnte mich an die Stärke meiner Gefühle und fühlte mich immer öfter viel lebendiger als sonst. Auch bekam ich immer mehr die Gefühle meiner Mitmenschen mit. Ich musste lernen, damit umzugehen.

Wenn ich mal wieder unbewusst in ein altes Verhaltensmuster fiel, machte sich dies nun immer schneller bemerkbar. Sofort spürte ich körperliche Symptome, wie Schmerzen, verstopfte Nase, usw. Die Lebensenergie wurde wieder durch das alte Muster blockiert und konnte nicht mehr frei fließen. Je schneller mir dies bewusst wurde und ich mein Verhalten änderte, umso schneller verschwanden die Symptome, weil die Energie nun wieder fließen konnte. Ich wurde sehr achtsam und zentriere mich immer wieder in mir.

Durch die Öffnung und Ausdehnung meines Bewusstseins kam ich immer mehr in Kontakt mit den höher schwingenden Realitäten, den feinstofflichen Welten. Ich spürte und hörte in der Entspannung Engel und andere geistige Helfer, die uns liebevoll auf unserem Lebensweg begleiten und uns mit hilfreichen Tipps zur Seite stehen, wenn wir uns dafür öffnen.

Immer wieder hatte ich starke Atemprobleme, wenn die Energie spürbar wurde. Eines Nachts wurde mir dann die Ursache dafür in einem Traum mitgeteilt. Ich war in einem anderen Leben durch die Kundalinienergie umgekommen. Jetzt war mir klar, warum ich soviel Angst vor ihr hatte. Ich sagte mir dann immer wieder, dass es in diesem Leben anders sein wird. Diesmal schaffe ich es.

Wenn die Energie stärker wurde, hatte ich oft das Gefühl, dass ich platzen würde. Auch verursachte sie mir oft Schmerzen, wenn sie nicht aufwärts fließen konnte. Ich spürte dann im Unterbauch, dass sich die Energie anstaute, und wenn der Druck zu stark war, sie sich durch eine kleine Explosion entlud. Die Schmerzen hielten oft einige Tage an.

Manchmal wenn ich entspannter war und die Energie doch aufwärts fließen konnte, zuckte und bebte mein ganzer Körper wie ein Wasserschlauch, durch den gerade Wasser unter Druck fließt. In meinem Innern hörte sich das an, als wäre da ein tosender Wasserfall. Meine Pupillen sprangen in Blickrichtung nach oben zur höchsten Stelle am Kopf und vor meinem inneren Auge erschien der weiße Tunnel. Auch hatte ich Visionen. Ich konnte nichts gegen all dies tun. Diese Kräfte in mir waren stärker. In solchen Momenten hatte ich auch keine Angst mehr.

Oft lag ich Stundenlang wach im Bett und konnte nicht schlafen. Ich hatte das Gefühl von Strom in meinen Füßen, als wenn ich mit meinen Fingern in einer Steckdose wäre.

Auch konnte ich beobachten, dass sich durch die Kundalini alles verstärkte. Ob es Schmerzen, Gefühle, oder gesundheitliche Störungen waren, ich erlebte alles viel intensiver als vorher. Ich wurde sehr empfindsam. Meine Augen wurden sehr lichtempfindlich. Wenn die Sonne schien, konnte ich ohne Sonnenbrille kein Auto mehr fahren. Der Himmel und die Landschaft waren dann zum Beispiel ganz rot. Das sah ganz toll aus, störte aber beim Autofahren. Wenn ich einen Elektroladen betrat, konnte ich den Elektrosmog fühlen, riechen und auf meiner Zunge schmecken.

Auf sämtliche Körperfunktionen wirkte die Energie vorübergehend ein. Manchmal musste ich über längere Zeit alle drei Stunden etwas essen, weil mein Stoffwechsel sich zeitweise beschleunigte. Sonst ging es mir schlecht und ich hatte das Gefühl, das Bewusstsein zu verlieren. Manchmal hatte ich über Tage einen erhöhten Puls. Bei allem, was ich beobachtete, wusste ich ja, dass es mit der Kundalinienergie zu tun hatte. Mein Nervensystem gewöhnte sich langsam an diese hohe Energie. Immer mehr stellte sich die Sehnsucht nach Verschmelzung ein.

Zu dieser Zeit lernte ich eine Frau kennen, der es ähnlich erging. Sie suchte Gespräche mit mir, um mit diesem Prozess besser umgehen zu können. So konnte ich schon ein wenig von meinen eigenen Erfahrungen weitergeben.
 

Verstärkung der Energie

Ängste krochen durch meinen ganzen Körper. Gleichzeitig verstärkte sich die Kundalinienergie um ein Vielfaches. Sie floss nun bis zum Halschakra hoch und wollte alle Blockaden, die noch im Herz- und Halschakra waren auflösen. In den nächsten Wochen hatte ich das Gefühl, als wenn ich unter Hochspannung stehe. Das Stromgefühl, dass ich bisher nur in meinen Füßen gespürt hatte, und das nun auch schon einige Zeit ganz weg war, hatte ich nun in beiden Armen und im Brustkorb. Hinzu kam ab und zu noch ein starkes Hitzegefühl. Von jetzt auf gleich konnte ich sämtliche Nahrungsmittel nicht mehr vertragen. Mein Körper reagierte mit starken Blähungen, sodass sich mein Bauch ganz oft nach dem Essen so aufblähte, als wenn ich im fünften Monat schwanger wäre. Oft konnte ich am Morgen keinen Kaffee und kein Brot mehr riechen und schon gar nicht essen. Mir wurde richtig übel. Obst war das einzige, was ich essen konnte.
 

Erneute Kundaliniverstärkung

In den letzten zwei Jahren war die Kundalinienergie bis zum Herz- und Halschakra aufgestiegen und hatte hier viele Blockaden aufgelöst. Erneut spürte ich, dass sich die Kundalinienergie verstärkte. Jeden Abend beobachtete ich, dass sich im ersten, sechsten und siebten Chakra etwas bewegte. Ich fühlte die Verbindung. Wenn sich im ersten Chakra die Energie verstärkte, spürte ich im oberen Kopf und im sechsten Chakra einen inneren Prozess arbeiten. Etwas geschah da mit mir und ich wusste nicht was. Am Tag war alles wieder weg, doch am Abend ging dieser Prozess weiter und dies über einige Monate. Dabei wurde mir dann oft schwindelig und ich bekam auch Sehstörungen. Meine Sehkraft ließ nach, vor allem auf dem rechten Auge. Nach etwa sechs Monaten spitzte sich dieser Prozess zu. Ich hatte nun auch am Tag Beschwerden und konnte durch meine Sehprobleme kein Auto mehr fahren. Immer häufiger hatte ich starke Schwindelanfälle. Wenn ich nicht gespürt hätte, dass es mit einem inneren Prozess und der Kundalini zu tun hatte, wäre ich zu einem Arzt gegangen. So versuchte ich all dies aus einer beobachtenden Position heraus anzunehmen. Es war nicht einfach. Eines Abends bekam ich dann im Bett einen heftigen Schüttelfrost. Mein ganzer Körper bebte. Ich wusste, dass ich wieder eine große Blockade auflösen würde. Irgendwann schlief ich ein. Als ich dann am Morgen aufwachte und aufstehen wollte, setzte ein Drehschwindel ein, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Ich legte mich sofort wieder flach hin und rief meinen Mann um Hilfe. Der Drehschwindel nahm noch zu, sodass ich nicht mehr wusste wo oben oder unten war. Ich bekam Angst und wollte nur noch zu einem Arzt oder ins Krankenhaus. So kroch ich auf allen Vieren die Treppen herunter. Mein Mann half mir so gut er konnte. Auch er bekam nun Angst. So packte er mich ins Auto und fuhr mich ins nächste Krankenhaus. Die Fahrt war für mich schrecklich. Mir wurde durch den Drehschwindel sehr übel, ich dachte immer wieder ich müsste erbrechen.

Im Krankenhaus wurde ich sofort untersucht. Mir wurde Blut abgenommen und ein EKG gemacht. Mein Blutdruck war in Ordnung. Dieser Zustand hielt über sechs Stunden an. Dann hörte der Schwindel endlich auf. Ich war erleichtert. Alle anschließenden Untersuchungen waren ohne Befund, sodass ich am nächsten Tag wieder nach Hause konnte. Ich brauchte einige Tage, um mich von diesem Schreck zu erholen.

Wenige Tage später teilten mir meine geistigen Führer mit, dass ich noch einmal durch einen Drehschwindel müsse. Ich dachte innerlich: Nein, das könnt ihr mir nicht antun, bitte nicht. Nach genau vierzehn Tagen war es dann soweit. Ich stand morgens auf und sofort begann wieder der Drehschwindel. Ich legte mich aufs Sofa und versuchte über Chakrenausgleich und Reiki mein Gleichgewicht zu finden. Auch rief ich wieder alle geistigen Helfer um Hilfe. Ihre Anwesenheit half mir sehr, ich wurde ruhiger. Auch diesmal hielt der Schwindel sechs Stunden an und ließ dann erst nach. Es war schrecklich. Am schlimmsten war die Angst. Ich brauchte wieder einige Zeit um mich davon zu erholen. Als es mir nach etwa vier Wochen wieder besser ging, bemerkte ich, dass meine Sehprobleme verschwunden waren. Ich hatte meine Sehstärke wieder und konnte endlich nach Monaten wieder Autofahren.